Was geschieht, wenn wir aufhören zu wissen und
beginnen zu FRAGEN? Dies wird leitende Grundhaltung des
empathisch-künstlerischen Pfingstfestivals sein, welches
vom 21.-25.Mai 2010 in Belzig (zwischen Berlin und
Leipzig) stattfindet. Es richtet sich an alle
forschungsfreudigen Menschen, die bereit sind, ihre
eingeliebten Gewohnheiten & Überzeugungen über Richtig &
Falsch vier Tage zu hinterfragen.
Es werden Erfahrungsräume eröffnet, in denen Empathie
unmittelbar erlebbar, versteh- und reflektierbar wird –
von Vorträgen über Theater, Tanz & Klangkunst,
experimentellen Wut- und (Körper)-Empathieräumen bis hin
zur Stille. Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle
Angebote. Stets aktualisierte Informationen sind im
Internet unter www.zegg.de oder telefonisch unter 033841 /
59510 zu finden.
Als Mitgestalter des Festivals sind ExpertInnen aus den verschiedenen Bereichen (Klangkunst & Gesang, Forschung, Körperarbeit und Therapie, Tanz & Theater) eingeladen, die sich dem Thema Empathie auf ganz unterschiedliche Art und Weise nähern. So wird beispielsweise Professor Dr. Beatrix Pfleiderer, die als Medizinanthroplogin eine eigene Schulungsmethode für Körperempathie, den TARA-Process (www.taraprocess.com), entwickelte von ihrer therapeutischen Arbeit berichten und gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Jutta Gruber einen Workshop in Körperempathie anbieten.
Empathie, besser bekannt
auch als Mitgefühl oder Einfühlungsvermögen wird vom
Dalai Lama als eine der „notwendigsten Fähigkeiten für
die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet.
Weil wir nicht glücklicher, ehrlicher oder gar
liebevoller werden, indem wir einander & uns selbst
beweisen, was mit uns nicht stimmt und darüber streiten,
wer denn nun RECHT hat oder nicht. Eine solche Haltung
lässt im Grunde nur zwei Reaktionsmöglichkeiten offen:
Rebellion oder Unterwerfung.
Wie aber entsteht Verbindung? Dies ist die Frage, die
gestellt und auf experimentell-künstlerische Weise
erforscht werden soll.
Gastgeber ist das ZEGG, (Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung), ein Gemeinschaftsprojekt in Belzig, ein Luftkurort 80 km südwestlich von Berlin. Das Festival findet gemäß der Jahreszeit zum Großteil unter freiem Himmel statt, genutzt wird hierbei das 15 ha großes, weitläufiges, von lichtem Wald umgebenes Areal mit Volleyballplatz, einer kleinen Badestelle, Liegewiesen, einem großen Campus, Kneipen und Cafés, Künstlerateliers und etlichen Seminar- und Bewegungsräumen. Unterbringung erfolgt in großräumigen Zelten (mit Licht, Lattenrosten und Matratzen) oder im Gruppenschlafsaal.



