Türkeihunde werden gequält – Peta klärt auf
Bereits im März hatten die Tierschützer das zusammen mit türkischen Tierschutzorganisationen entworfene Plakat „Türkei - Einfach die Hölle für Hunde“ an den Türkischen Minister für Kultur- und Tourismus, Minister Günay, gesendet und diesen zum Handeln für die Tiere aufgefordert. Da bislang keinerlei Reaktion aus Ankara kam, plant PETA nun alle türkischen Tourismus-Flughäfen großflächig zu plakatieren. Das traurige Leben der heimatlosen Hunde in Istanbul
Türkei Urlaub nicht sehr idyllisch – Peta startet Kampagne gegen Tierquälerei
„Jedes Jahr verbringen auch Hunderttausende Deutsche Touristen ihren Urlaub in der Türkei. Vielen von ihnen bleibt das Leid der heimatlosen Tiere gut hinter den Mauern der Hotels verborgen“, so Magdalena Scherk von PETA. „Eine großflächige Plakatierung könnte allen Touristen schon direkt am Flughafen die Augen für die Grausamkeiten in der Türkei öffnen.“ Tieren im Urlaub helfen
Obwohl die Türkei bereits im Jahr 2004
ein Tierschutzgesetz verabschiedet hat, werden noch heute
Tausende von heimatlose Hunden und Katzen Opfer
menschlicher Gewalt. Sie werden vergiftet, erschossen,
eingesperrt, entsorgt und schier vergessen. PETA fordert
nicht viel mehr als dass das Türkische Tierschutzgesetz
eingehalten wird und das die Überpopulation von
heimatlosen Tieren mittels der Geburtenkontrolle human und
nachhaltig eingedämmt wird.
„Potentiellen Türkei-Touristen wird durch die
offizielle Werbekampagne der Türkei eine harmonische
Urlaubsatmosphäre schmackhaft gemacht, die in der
Realität aber Abertausenden von heimatlosen Tieren das
Leben kostet. Jedes Jahr werden vornehmlich in
touristischen Destinationen „Tiersäuberungen“
vorgenommen, die grausam und völlig zwecklos sind,“ so
Scherk weiter. PETA habe jahrelang das Gespräch mit den
Behörden gesucht. Jetzt erwäge man, zu drastischen
Maßnahmen zu greifen um die verantwortlichen Behörden
endlich zum Handeln gegen die Grausamkeiten zu
bewegen.
Über Peta
PETA arbeitet eng mit türkischen Tierschutzorganisationen
zusammen und half dabei, Unterstützer für das erste
türkische Tierschutzgesetz zu finden. Einige Vorschläge
von PETA wurden im Gesetzestext übernommen. Jetzt werde
es höchste Zeit, dass das Gesetz auch konsequent
umgesetzt werde. Über Peta
Jobst
Eggert Editor in Chief
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