Aller guten Dinge sind drei! Und diese Radtour durch Deutschland, Belgien und die Niederlande hat sogar ein dreifaches Hoch verdient. Vor einem Jahr ins Programm genommen, avancierte sie im Nu zu einer der beliebtesten Routen des holländischen Radtouren-Spezialisten Fietsvakantiewinkel. Und das wird sich garantiert auch 2011 nicht ändern.
Das Besondere an dieser
Rundtour ist die absolute Nähe zu idyllischer,
unberührter Natur (die Teilnehmer fahren durch drei
Nationalparks!), verbunden mit Abstechern in malerische
und verträumte Städtchen. Meist sind die Radler auf gut
angelegten Radwegen und stillen Nebenstraßen unterwegs.
Die Strecke (ca. 320 km, fakultativ bis 350 km) ist
überwiegend flach oder leicht hügelig.in Belgien muss
allerdings auch schon mal etwas kräftiger in die Pedale
getreten werden. Aber für Radler mit normal guter
Kondition ist das problemlos zu bewältigen. Außerdem
gibt es die Möglichkeit, ein Elektrorad zu leihen (Preis
auf Anfrage).
Die einwöchige individuelle Drei-Länder-Rundfahrt „Wo
Reisen keine Grenzen kennt“ beginnt und endet im
holländischen Roermond, ein Romantik-Städtchen an der
Mündung der Ruhr in die Maas. Von dort geht es über
Maaseik (Geburtsort der Maler-Gebrüder van Eyck) durch
den Nationalpark Hoge Kempen zur belgischen Stadt Genk am
Albert-Kanal.
Am nächsten Tag wartet ein besonderes Highlight. Nach dem
Besuch im Schloss Alden Bliesen, das als größter
Schlosskomplex zwischen Rhein und Loire gilt, führt der
Weg nach Maastricht, eine Schatztruhe an historischen
Bauwerken. Als besonders sehenswert gilt die Sankt
Servatius Basilika.
Die leicht hügeligen Strecken des nächsten Tages werden
mit herrlichen Panoramen und Abfahrten belohnt. Auf dem
Weg durchs Maastal nach Eupen liegen aber auch malerische
Dörfer wie Eijsden, die flämische Enklave Voren und die
Abtei Val Dieu.
Die Etappe des 5. Tages ist mit leichten Anstiegen durch
den Nationalpark Hohes Venn gespickt. Nach einer
angenehmen Talfahrt erreichen die Radler die zauberhafte
Festspielstadt Monschau mit ihren über 200
Baudenkmälern. Weiter geht’s zum Rursee und von dort
per Schiff zum Eifel-Luftkurort Heimbach an der Nordspitze
des Sees.
Dann radelt man wunderschön auf relativ ebenen Wegen eine
längere Strecke an der Rur entlang nach Jülich, wo der
Hexenturm und das Aachener Tor besichtigt werden können.
Die Tagesetappe endet im nordrheinwestfälischen
Hückelhoven in der Rurniederung. Wer mag, kann den
letzten Teil der Strecke auch mit der Ruhrtalbahn
fahren.
Entlang der Rur und durch das Heideland des Nationalparks
„De Meinweg“ führt der Weg am letzten Tag zurück
nach Roermond.
Die individuelle 8 Tage-Tour kostet mit ÜF in sehr guten
Hotels, Gepäcktransport, Kartenmaterial etc. ab 499 Euro.
Weitere Infos und Buchungen:
Rückenwind Reisen GmbH, Am Patentbusch 14, D-26125
Oldenburg
Tel. 04 41/4 85 97-0, Fax: 04 41/4 85 97-23, Internet:
www.rueckenwind.de,
Detail-Fragen zur Tour: jan-pieter.weijers@hetnet.nl



