KÖNIGSWINTER – Angesichts der aktuellen Diskussion um Managergehälter und Gegensätze von Arm und Reich in der Gesellschaft warnt Kai Schliebusch vom Reiseanbieter Privat Reisen davor, Luxus und Exklusivität an den Pranger zu stellen. "Der Luxus-Markt hat eine große Bedeutung. Mit den Geldern, die dort fließen, werden zahlreiche soziale und ökologische Projekte finanziert." Ohne die Mittel vermögender Menschen sind unter anderem viele Reise- und Naturprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern zum Scheitern verurteilt.
"Die teuersten und exklusivsten Hotels der Welt sind häufig Vorreiter beim Umwelt- und Naturschutz", so Schliebusch. Häuser wie zum Beispiel die "Singita Lodges" in Südafrika und Tansania unterstützen mit einem Großteil der Einnahmen die einheimische Bevölkerung und sorgen für den Erhalt bedrohter Tierarten.
Umweltschädlicher als Exklusivreisen sind nach Ansicht von Kai Schliebusch Kurzstrecken- und Billig-Angebote, die zu unnötig vielen Flugreisen verleiten oder bei denen Reisende in unverantwortlich großen Gruppen durch Urwälder und Steppen geführt werden. "Jeder Reisende ist auch Botschafter seines Landes, daher sollten wir uns fremden Kulturen immer mit dem gebotenen Respekt und einer für beide Seiten sicher wertvollen Offenheit nähern."
Privat Reisen (www.privat-reisen.info) setzt sich für exklusive Erlebnisse in privater Atmosphäre ein. "Ruhe und Zeit stehen neben herausragender Qualität und außergewöhnlichen Unterkünften aus Urlaubersicht im Vordergrund", so Kai Schliebusch. "Unsere Gäste sollen weltweit Gelegenheit haben auf hohem Niveau zu genießen und emotional zu erleben, dass Luxus und Verantwortung kein Widerspruch sein müssen."
Alle Reisen werden in Kooperation mit Partnern vor Ort individuell zusammengestellt und stellen daher jeweils ein Unikat dar. Ziele sind unter anderem die Seychellen, Australien, Indien, Ecuador oder das südliche Afrika. Unter dem Motto "Luxuriös Reisen mit gutem Gewissen" sollen hier Einheimische verstärkt Nutzen aus dem Tourismus-Geschäft ziehen können. Ihre Aus- und Weiterbildung sowie der Schutz von Natur und Tierarten werden häufig mit einem Teil des Reisepreises finanziert. "Darum sind die Luxusreisenden wichtig für eine gerechtere Welt."



