Mit Liedern wie "Rocky Mountain High", "Sunshine on my shoulders" oder "Starwood in Aspen" scheint klar: Seine musikalische Identität ist der US-Country. Dennoch sah John Denver sich nicht als Countrysänger: „Ich glaube, viele Menschen nennen mich einen Country Sänger. Ich glaube nicht, dass ich ein Country Sänger bin. Ich hatte Glück mit ein paar Liedern wie 'Take Me Home, Country Roads' and 'Grandma's Featherbed' 'Back Home Again', aber ich glaube nicht, dass "Rocky Mountain High" ein Country Song ist. Ich glaube nicht, dass "Annie's Song" ein Country Song ist, 'Sunshine On My Shoulders' und 'Leaving On A Jet Plane' oder 'Shanghai Breezes'“.
„Wenn ich etwas in meiner Musik repräsentiere, dann würde ich gern den Amerikanischen Westen repräsentieren“, formulierte er einen Wunsch bei seinem letzten Deutschlandauftritt im Jahre 1995, zwei Jahre vor seinem tragischen Tod. Er schätzte sich glücklich, dass er mit einigen Country Songs so viel Glück hatte. „Aber“; so sagte er damals abschließend, „die meisten Lieder, die ich schreibe, sind keine Country Songs.“ Einen weiteren Beweis dafür lieferte John Denver mit dem Lied „Plant a tree“, das auf der Bonus-DVD zu hören ist, die einem jetzt erschienenen Hörbüch über das Leben und Wirken des Ausnahmekünstlers beiliegt. Das Audiobuch, inklusive der Bonus-DVD, ist über den susmedien verlag unter www.susmedien.de erhältlich und kostet 15 Euro. 10 Prozent davon spendet der Verlag an die Arborday Foundation, die John Denver mit diesem Lied unterstützte.
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